Info Zuchtperlen

Die wichtigsten bzw. bekanntesten Arten:
 
Akoya-Zuchtperlen
 
Die klassische japanische Zuchtperle aus der "Pinctada martensii" und "Pinctada fucata" ist zweifelsohne die Akoya-Zuchtperle. Sie gilt als eine der ältesten und bekanntesten Perlen. Gerade sie besticht durch ihre perfekt runde Form und ihren brillanten Lüster (Glanz). Akoyas gibt es von 2 mm bis 10 mm – selten größer. Die natürliche Farbpalette reicht von creme bis weiß-rose, champagner bis graublau.
 
Chinesische Süßwasser-Zuchtperlen
 
Aus der Muschelart „Hyripsis cumingi (Unionidae)“ stammen diese kernlosen Zuchtperlen. Aber durch neue Zuchtmethoden gibt es auch bei diesen Zuchtperlen schon welche mit Kern. Süßwasser-Zuchtperlen gibt es von 1 mm bis 20 mm – sie haben eine größere Farbenvielfalt: weiß, flieder über pink, apricot, grau und khaki sind natürliche Farben, behandelt ist jede Farbe möglich. Wegen ihres niedrigen Anschaffungspreises und ihrer unglaublichen Formenvielfalt wächst deren Beliebtheit permanent. Die Formen reichen von klassisch rund bis hin zu allen erdenklichen Fantasieformen, wie Coinperlen, Drachenzahnperlen, Tropfenperlen, Reisperlen, alle Barockperlen, etc.
 
Südsee-Zuchtperlen
 
In der „Pinctada maxima“ bzw. Pinctada margaitifera“ wird die berühmte Südsee-Zuchtperle erzeugt. Diese Zuchtperle wird mit Kern gezüchtet und sie kann ebenso zw. 6 mm bis 40 mm groß werden. Ihre Hauptzuchtgebiete liegen vor Australien, Philippinen, Indonesien und Tahiti! Je nach Zuchtgebiet kann ihre Farbe variieren von weiß-blau über creme-gold bis zu hellgrau-schwarz. Obwohl die Tahiti-Zuchtperle zur Gruppe der Südsee-Zuchtperlen zählt, wird sie doch meist als eigenständige Art hervorgehoben, daher wurde diese eigens dafür beschrieben!
 
Tahiti-Zuchtperlen
 
Die schwarzlippige „Pincatada margaritifera“ ist Erzeuger der begehrten und teueren Tahiti-Zuchtperlen. Sie stammen hauptsächlich aus Franz.-Polynesien. Ihre Größe liegt zw. 6 mm und 40 mm. Sie besticht durch ihre Naturfarben von silbergrau-grün bis hin zu schwarz mit irisierenden Nuancen wie grün oder peacock und seit ein paar Jahren auch in der Farbe Chocolate – wobei diese Farbe chemisch verändert wird, d.h. einer dunklen Zuchtperle wird praktisch Farbe entzogen. Alle Tahitis haben einen ausgezeichneten Lüster und werden daher meist als „Königin der Perlen“ bezeichnet.
 
Mabe-Zuchtperlen
 
Aus der "Magnavicula penguin" werden die sog. Blister-Zuchtperlen gezüchtet. Man versteht darunter sog. Halbperlen, d.h. der Auster werden halbschalige Kunststoffkerne (versch. Formen, wie rund, oval, Tropfen- oder Herzform sind möglich) an deren Innenschale einsetzt, die dann von der Auster mit Perlmutt umhüllt werden. Der Kunststoffkern wird am Ende entfernt und durch einen Perlmutthalbkern ersetzt, daher die flache Rückseite. Die Mabe-Zuchtperle ist in den Größen 10 bis 24 mm erhältlich und ihre natürlichen Farben reichen von weiß bis creme, behandelt auch von braun bis schwarz. Formverwandte Perlen gibt es übrigens auch bei Südsee-Halbperlen.