Informationen zur Perlenpflege

Naturperlen sind eine Laune der Natur, die ohne menschlichen Eingriff entstehen. Zuchtperlen ähneln stark den teuersten Naturperlen.
 
Bitte beachten Sie folgende Pflegetipps:
 
  • Alle Perlen sind Naturprodukte, vermeiden Sie daher unbedingt den Kontakt mit Säuren oder Laugen. Diese sind beispielsweise in Parfüm, Haarspray, Seife. Spül- und Duschwasser, Kosmetika, Sonne, Hitze und Sand schaden Ihren Perlen und dem Seidenfaden, auf dem sie aufgefädelt/geknotet sind.
  • Bewahren Sie Ihre Perlen immer separat und nicht mit anderen Schmuckstücken zusammen auf (Stoß- und Kratzgefahr).
  • Perlen vertragen keine heisse Föhnluft!
  • Zum Schlafen, Baden oder Schwimmen (auch Sauna, Dampfbad, Sonnenstudio) alle Perlen ablegen – auch ausgedehnte Sonnenbäder sind nicht gut für den Perlenlüster. Reiben Sie Ihre Perlen nach dem Tragen trocken mit einem weichen Tuch (Mikrofasertuch) ab.
  • Die Perlseide von Colliers bzw. Armbändern wird durch o.g. Einflüsse und häufiges Tragen, Hautfett und Schweiß früher oder später porös und könnte reißen, lassen Sie diese daher ab und an vom Fachmann neu aufziehen und knoten.
  • Perlen lieben Körperwärme. Häufiges Tragen „verbessert“ die Erscheinung Ihrer Perlen, da der Hautkontakt ein Austrocknen verhindert. Der Lüster und somit deren Glanz bleibt dadurch erhalten - Perlen mögen es nicht, wenn Sie nicht getragen werden.
 
Entstehung von Zuchtperlen
 
Eine natürliche Perle entsteht durch Eindringen eines Fremdkörpers, wie Sandkörnern, Parasiten, etc. den die Muschel nicht abzustoßen vermag. Daher ist sie gezwungen, diesen Fremdkörper zu isolieren, indem sie den Kern mit Perlmutt umgibt. So bildet sich im Laufe der Jahre aus mehreren Schichten eine Perle. Perlmutt ist die Substanz, die man auch auf der Innenseite der Muschelschale findet, sie besteht aus Kristallen von Kalziumkarbonat.
Vor ca. 100 Jahren begannen die Japaner der Natur nachzuhelfen und setzten den Muschelaustern Fremdkörper ein, einer der Versuche glückte und so entstanden die ersten Zuchtperlen. Leider kann dabei die Form, Farbe und Beschaffenheit der Oberfläche der Perle gar nicht oder nur begrenzt beeinflusst werden. Der Farmer steht dem machtlos gegenüber, wenn der eingesetzte Kern wieder abgestoßen wird oder Natur- bzw. Umweltkatastrophen die Austern in ihrem Lebensraum schädigen oder sogar völlig zerstören.